Software- und Gamesindustrie

Branche der Zukunft
Ob Flugsimulatoren, 3D-Animationen, neueste Konfigurationen des Navigationssystems oder interaktive Tafeln im Schulunterricht: Die erfolgreichen Outputs der Software- und Gamesindustrie finden sich heute überall, wo visionär die digitale Zukunft gestaltet wird. In Sachsen-Anhalt setzt sich die Branche aus einigen Großunternehmen und einer Vielzahl an kleineren Unternehmen und Freelancern zusammen. Letztere spezialisieren sich oft stark und sind sowohl für andere kreative Branchen als auch für die klassische Wirtschaft tätig. Die digitalen Ballungsgebiete des Landes sind die Städte Halle (Saale) und Magdeburg, aber auch im Harz, im Saalekreis und in der Altmark arbeiten kreative Köpfe an digitalen Tools und Lösungen.

Softwareindustrie als Querschnittsbranche
Der Teilmarkt der Softwareindustrie ist nicht nur wegen seiner Umsätze und Anzahl der Unternehmen  von zentraler Bedeutung  für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Softwarebranche ist eine typische Querschnittsbranche in der Kultur- und Kreativwirtschaft und ist in besonderem Maße auf die Zusammenarbeit mit Kreativen anderer Disziplinen angewiesen. Dabei werden ästhetisch-experimentelle Entwicklungen in Kombination mit technologischem Fortschritt für neue Geschäftsideen und die Entfaltung zahlreicher Kreativberufe immer wichtiger. Die gezielte Vernetzung der Branchenakteure untereinander sowie mit anderen Kreativunternehmen ist Voraussetzung für die weitere Branchenentwicklung. (weiterlesen)

Fachkräfte vor Ort
Die Branche boomt in Sachsen-Anhalt auch aufgrund der hervorragenden Fach- und Nachwuchskräftesituation. Am Institut für Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg finden Forschung und Lehre auf höchstem Niveau statt. Erstklassige Fachkräfte kommen auch von der Hochschule Merseburg, der Hochschule Anhalt oder der Hochschule Harz. Die Lehr- und Forschungseinrichtungen prägen durch ihre technische Ausrichtung die Unternehmenslandschaft am Standort. Games-/Entertainment orientierte Bereiche sind in Sachsen-Anhalt weniger zu finden. Aber Wechselwirkungen gehen auch von den (über-)regionalen Unternehmen aus, die in vielen Fällen Kooperationen mit den Universitäten eingehen und den Studierenden einen schnellen Praxiszugang ermöglichen. (weiterlesen)