Kunstmarkt

Sachsen-Anhalts vielfältige Kunstszene
Galerien, Ateliers, Werkstätten, Museen – Sachsen-Anhalt hat auf dem Kunstmarkt einiges zu bieten. Die Szene findet sich vor allem in Dessau, Halle (Saale) und Magdeburg zusammen, aber auch im Harz, in Merseburg und anderen Teilen des Landes wird künstlerisch gearbeitet. Die Vielfalt der Kunstszene erschließt sich am besten bei einem Rundgang zu den Tagen des Offenen Ateliers oder dem Tag der offenen Töpferei in Sachsen-Anhalt. Die zahlreichen Museen des Landes, die regionale und internationale Kunst aufbereiten und einem großen Publikum zugänglich machen, runden die Kunstbranche ab. (weiterlesen)

Museen – Magnete für Kunstinteressierte
Das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt befindet sich in der Stiftung Moritzburg Halle. Hier werden neben den thematischen Schwerpunkten des Expressionismus und der Malerei des 19. Jahrhunderts auch Werke hallescher Künstler, wie Albert Ebert oder Willi Sitte, ausgestellt. Die größte Sammlung alter Malerei in Sachsen-Anhalt findet sich in der Anhaltischen Gemäldegalerie im Schloss Georgium Dessau. Wer sich für zeitgenössischen Kunst und Skulpturen begeistert, sollte dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg einen Besuch abstatten. Ein Kleinod der deutschen Museumslandschaft ist auch die Lyonel-Feininger-Galerie in Quedlinburg.

Galerien – Schaufenster der Kunst
Zu Beginn der 1990er Jahre etablierten sich in Halle Galerien, die noch heute wichtige Anlaufpunkte der Kunstszene darstellen, darunter die Galerie 5ünf Sinne und die Galerie Hamers und Penz. Gefördert unter anderem durch die Kunststiftung Sachsen-Anhalt sind weitere Galerien, wie Raum HELLROT dazugekommen, die vor allem jungen Künstlern Ausstellungsmöglichkeiten bieten. Auch Magdeburg bietet eine rege Galerieszene: 2005 eröffnete dieHO-Galerie, die im Sinne einer Produzentengalerie Künstler und Publikum zusammenführt. In der HofGalerie auf dem Moritzhof können Künstler, vom Profi bis zum Hobby-Künstler, ihre Werke in monatlich wechselnden Ausstellungen präsentieren. Seit 2007 gibt es auch in Dessau die Galerie für Bild und Rahmen und in der UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg lockt unter anderem das Quartier 7, ein Kunst- und Handwerkshof.

Kunst ohne Grenzen
Von Arendsee bis Zeitz besticht Sachsen-Anhalt durch eine vielfältige Kunstszene. Doch Kunst beschränkt sich nicht nur auf Museen und Galerien. In Sachsen-Anhalt findet man Kunst auch in zahlreichen Straßenzügen und auf öffentlichen Plätzen: In Halle ist das Wandbild von Joachim Triebsch in der Großen Klausstraße stadtbekannt, im Osten der Stadt wurden im Rahmen des Projektes Freiraumgalerie die grauen Fassaden eines ganzen Straßenzugs belebt. In Magdeburg ist die GRÜNE ZITADELLE VON MAGDEBURG des Künstlers Friedensreich Hundertwasser einen Besuch wert. Der Bürgerpark Wernigerode wird durch interaktive Plastiken zum Thema Plaisir – Design für Bürger verschönt.

Gute Ausbildung und Frühförderung vor Ort
Ein guter Einstieg für Kunstschaffende des In- und Auslandes ist ein Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Hier können verschiedene Studiengänge im Fachbereich Kunst belegt werden, darunter Malerei, Grafik, Bildhauerei und Keramik. Die Arbeiten der Studierenden und Absolventen sowie unzählige Werke internationaler Künstler sind in den Galerien und Museen Sachsen-Anhalts zu sehen. Um auch andere Menschen künstlerisch zu fördern, bietet die Magdeburger Künstlergemeinschaft H2O Turmpark e. V. Kurse an, die Alt und Jung Kunst und künstlerische Techniken vermitteln. Kinder, Jugendliche und Familien können sich auch an der Jugendkunstschule Magdeburg in künstlerischen Projekten und Kursen verwirklichen. (weiterlesen)