Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt: Das gilt im Mai

Am 26. April 2022 hat die Staatskanzlei von Sachsen-Anhalt mitgeteilt, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie noch einmal verlängert werden. Die Regeln gelten vorerst bis zum 28. Mai.

Seit einigen Wochen organisieren die Bundesländer ihre Pandemiemaßnahmen selbst. Zahlreiche weitreichende Einschränkungen sind bereits ausgelaufen. In Sachsen-Anhalt geschah dies zum 1. Mai. Wie die Staatskanzlei mitteilt, soll der sogenannte Basisschutz aufgrund des Infektionsgeschehens jedoch weiterhin gelten. Dazu gehören folgende Maßnahmen:

Eine generelle Maskenpflicht in Innenräumen besteht nicht mehr. An bestimmten Orten, etwa in medizinischen Einrichtungen oder im öffentlichen Nahverkehr, muss weiter eine medizinische Maske getragen werden – nicht jedoch auf Veranstaltungen oder im Einzelhandel. Wer Veranstaltungen ausrichtet oder Geschäfte betreibt, kann jedoch vom Hausrecht Gebrauch machen und eigenständig eine Maskenpflicht vorschreiben.

Auch die Pflicht zur Vorlage von Impf- oder Genesenennachweisen und negativen Schnelltests sowie die 2G- und 3G-Regeln entfallen weitgehend. Analog zur Maskenpflicht gilt auch hier: Nach dem Ende der gesetzlichen Vorgabe können Ladeninhaberinnen und -inhaber weiter Testpflichten auf Basis des Hausrechts vorschreiben. Weiterhin besteht seit dem 15. März 2022 eine einrichtungsbezogene Impfplicht: Beschäftigte in Krankenhäusern, Arzt- und Physiotherapiepraxen sowie Alten- und Pflegeheimen sind verpflichtet, ihrer Arbeitgeberin oder ihrem Arbeitgeber einen gültigen Impfnachweis vorzulegen.

Für Veranstaltungen gibt es darüber hinaus keine Teilnahmebeschränkungen mehr, auch die Anzahl der Teilnehmenden ist nicht begrenzt. Eine generelle Testpflicht gibt es nicht. Die Staatskanzlei empfiehlt dringend, sich vor dem Besuch einer Veranstaltung zu testen. Veranstalterinnen und Veranstalter sind jedoch nicht verpflichtet, dies zu überprüfen.

Alle Informationen zu den aktuellen Regelungen gibt es im Corona-Informationsportal der Staatskanzlei.

Foto: Unsplash