Bundespreis Ecodesign – Ausschreibung gestartet

Der Bundespreis Ecodesign ist in eine neue Runde gestartet. Bis zum 12. April 2021 können sich Unternehmen aller Größen und Branchen, Studierende und Pioniere im nationalen und internationalen Raum bewerben. Gesucht werden zukunftsweisende Konzepte, Dienstleistungen und Produkte.

Mit der höchsten staatlichen Auszeichnung für ökologisches Design wurden in den vergangenen neun Jahren auch kreative Sachsen-Anhalter*innen gewürdigt – darunter Carolin Schulze und Lukas Keller. Die damalige Masterstudentin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle überzeugte 2015 in der Kategorie „Nachwuchs“ mit ihrem Projekt „Falscher Hase“, bei dem sie sich mit der Frage nach einer nachhaltigen und ethisch vertretbaren Ernährung und Insekten als alternatives Nahrungsmittel befasst hatte. Lukas Keller, ebenfalls von der Burg, wurde 2019 in derselben Kategorie für seine Vision einer ressourcenschonende Proteinproduktion mit Mehlwurmfarmen in Bäckereien, „Baker’s Butchery,“ ausgezeichnet. Beide gehörten im jeweiligen Jahr auch zu den Preisträger*innen im sachsen-anhaltischen Landeswettbewerb „BESTFORM /// MEHR /// WERT /// Award für kreative Ideen“.  

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt loben den Bundespreis Ecodesign seit 2012 jährlich gemeinsam mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin aus. Der Wettbewerb zeichnet in vier Kategorien Produkte, Dienstleistungen, Konzepte und Nachwuchsarbeiten aus, die aus Umwelt- und Designsicht überzeugen. Zur Jury gehört in diesem Jahr Prof. Anna Berkenbusch, Kommunikationsdesignerin und Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Bei der aktuellen Runde des „BESTFORM-Award“ können noch bis zum 5. März 2021 Beiträge eingereicht werden, hinter denen eine kreative Idee steckt. Hier geht’s zur Online-Bewerbung. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert, insgesamt lobt das Wirtschaftsministerium 35.000 Euro aus.

Informationen zum Bundespreis Ecodesign: https://bundespreis-ecodesign.de/de