Preis für VReha Projekt

Mittwoch, 28. August 2019 in Sachsen-Anhalt

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Ein Forscherteam aus Berlin, Leipzig und Magdeburg hat auf einer internationalen Konferenz in Tel Aviv eine Auszeichnung erhalten. Ihre Applikation „Immversive Virtual Memory Task“ bekam den Best Demo Award.

Virtuelle Realität (VR) ist aus dem Medizinbereich nicht mehr weg zu denken. Sie ermöglicht es Studierenden, via VR-Brille den menschlichen Körper zu erkunden oder auch bereits praktizierenden MedizinerInnen, via Tablet komplizierte Operationen zu üben. 

Die ForscherInnen des VReha Projektes haben sich dem Einsatz von Virtueller Realität in der Diagnostik und der Rehabilitation verschrieben. Das Team ist ein Zusammenschluss von ForscherInnen der Charité–Universitätsmedizin / Humboldt-Universität Berlin, des Fraunhofer Heinrich-Hertz Instituts Berlin, der Klinik für kognitive Neurologie am Universitätsklinikum Leipzig, des Max Planck Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig und des Medizintechnik Unternehmens HASOMED GmbH aus Magdeburg. 

Gemeinsam haben sie die Applikation Immversive Virtual Memory Task (imVMT) entwickelt. Sie hat das Ziel, Patienten nach einem Schlaganfall oder mit einem Schädel-Hirn-Trauma gezielter behandeln zu können. Durch die VR-Brille erleben die Betroffenen eine virtuelle Welt, mit der bestimmte Hirnfunktionen angesprochen werden können. Anhand der abgeleiteten Messwerte können Ärzte, Therapeuten und Neurowissenschaftler Diagnosen ableiten und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Auf der ICVR 2019– der internationalen Konferenz für virtuelle Rehabilitation– in Tel Aviv bekam die Applikation im Juli den Best-Demo Award verliehen. 

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