Europäischer Filmpreis geht nach Sachsen-Anhalt

Donnerstag, 1. Januar 1970 in Sachsen-Anhalt by KSA

Der von der Halleschen Pallas Film produzierte Film „Alois Nebel” von Tomás Luňák ist bei der Verleihung des Europäischen Filmpreises am 1. Dezember in Malta als bester Anmimationsfilm ausgezeichnet worden.

Der auf dem gleichnamigen Graphic Novel von Jaroslav Rudis und Jaromir Svejdík basierende Animationsfilm (Rotoskopie) erzählt von einem Bahnangestellten an der tschechisch-polnischen Grenze. Er wird nach dem Auftauchen eines stummen Fremden von Halluzinationen heimgesucht, die ihren Ursprung in seinen Kindheitserlebnissen während der Deportation deutschstämmiger Tschechen 1945 haben. Die graphischen Ausarbeitungen wurden schwarz-weiß und sehr kontrastreich gehalten.

„Alois Nebel” ist eine tschechisch-deutsch-slowakische Koproduktion und wurde von der MDM, Czech Film Fund und Eurimages gefördert.

Hinter der 2003 in Halle gegründeten Pallas Film GmbH stehen die Produzenten Karl Baumgartner und Thanassis Karathanos. Die beiden konzentrieren sich nach eigenen Angaben auf die Entwicklung und Produktion künstlerisch qualitativer Spielfilme.

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