Das war „Cross Innovation“

Der Begriff Cross Innovation steht für die Zusammenarbeit von Kreativschaffenden mit Unternehmen anderer Wirtschaftszweige – über alle Branchengrenzen hinweg. 

Das war das Programm „Cross Innovation“ in Sachsen-Anhalt

Mit dem Programm „Cross Innovation“ haben das Land Sachsen-Anhalt und die Europäische Union zwischen 2018 und 2020 die Bildung und Arbeit von Netzwerken aus Unternehmen der Kreativwirtschaft, des kreativen Handwerks und anderer Branchen gefördert. Das  Ziel war, innovative, neuartige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu vermarkten.

Worum geht’s?

Im Mittelpunkt steht die stärkere Vernetzung der heimischen Kreativwirtschaft und des kreativen Handwerks mit anderen Wirtschaftszweigen. Netzwerke sollen neu entstehen oder ausgebaut werden, neue Produkte und Dienstleistungen kreiert und Märkte erschlossen werden.

Wer konnte mitmachen?

Es konnten sich Gruppen ab fünf kleine und mittlere Unternehmen beteiligen. Mindestens drei davon sollten Kreative sein, die ihren Sitz oder Betriebsstätte in Sachsen-Anhalt haben. Netzwerk-Partner konnten sein: Unternehmen anderer Branchen, Hochschulen, Fachverbände, Kommunen. 

Was und wie wurde gefördert?

Finanzielle Unterstützung gab es für Personal- und Sachausgaben, wie: Förderung: Marktrecherchen, Produktentwicklung, Entwicklung von Absatzstrategien, Stärken- und Schwächen-Analysen, Öffentlichkeitsarbeit, Qualifizierungsmaßnahmen, Projektmanagement sowie Verwaltung und Abrechnung Europäischer Fördermittel.

Für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Prozessen bei denen marktfähige Produkte und Dienstleistungen entstanden, übernahm das Land Sachsen-Anhalt bis zu 90 Prozent der förderfähigen Projektkosten. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Welche Netzwerke eine Förderung erhielten, ermittelte ein Gremium während eines Ideenwettbewerbs. Die ausgewählten Projektträger reichen anschließend ihre Anträge bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt ein.