BESTFORM MEHR /// WERT /// AWARD 2019

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Kreativ-Wettbewerb „BESTFORM“ beginnt: Anlage für Wasseraufbereitung präsentiert

Startschuss bei Vorjahressiegern in Magdeburg / Bis 18. April 2019 bewerben

Magdeburg, 17. September 2018 Heute ist der „BESTFORM /// MEHR /// WERT AWARD für kreative Ideen“ in Magdeburg gestartet. Bis zum 18. April 2019 können Beiträge, in denen eine kreative Leistung steckt, für den Landeswettbewerb eingereicht werden. Auf die Sieger warten Preisgelder in Höhe von insgesamt 35.000 Euro. 

Die vierte „BESTFORM“-Runde wurde bei den Preisträgern von 2017 eingeläutet. Vor knapp einem Jahr erhielten der Schönebecker Industriedesigner Martin Deutscher und das Magdeburger Start-Up „Inflotec“ den ersten Preis für den „Waver“. Mit dieser innovativen Wasseraufbereitungsanlage können sie aus schmutzigem Fluss-Wasser ohne fossile Energieträger klares Trinkwasser für bis zu 2.000 Menschen erzeugen. 

Wie das praktisch funktioniert, präsentierten sie heute in der Hochschule Magdeburg-Stendal. Mit dem „BESTFORM“-Preisgeld haben die Wirtschaftspartner einen Prototypen entwickelt, der nach erfolgreichem Projektende in die Produktion gehen könnte. „Durch den Sieg beim BESTFORM-Wettbewerb haben wir sehr viel Unterstützung und Aufmerksamkeit bekommen“, sagte Martin Deutscher. Martina Findling von „Inflotec“ ergänzte: „Mit dem Preisgeld konnten wir viel schneller unseren ,Waver‘ weiterentwickeln. Jetzt freuen wir uns darauf, geeignete Partner zu finden.“

Staatssekretär Thomas Wünsch aus dem Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung sagte zum offiziellen Start des Kreativ-Wettbewerbs: „Dieses Beispiel zeigt, wie gut interdisziplinäre Zusammenarbeit funktionieren kann und wie wichtig es ist, sich Kreative mit ins Boot zu holen. Die Branche ist hierzulande sehr leistungsfähig und damit ein Innovationstreiber für viele Wirtschaftszweige, insbesondere für den Mittelstand. Hier gibt es noch Potenzial, das wir auch durch BESTFORM heben wollen.“

Der Wettbewerb passt sich den Strömungen der Branche an und stellt in der aktuellen Runde vor allem die kreativen Leistungen in den Mittelpunkt. Diese können auch in Teams, die branchenübergreifend arbeiten, erbracht werden. Mit „BESTFORM“ möchte das Land Sachsen-Anhalt auf den wichtigen „Rohstoff“ Kreativität aufmerksam machen und die Branche fördern. 

Die Würdigung der innovativen Ideen, Produkte oder Dienstleistungen erfolgt am 24. Juni 2019 in Magdeburg.

BESTFORM: Jetzt stehen die kreativen Leistungen im Mittelpunkt

Jury nimmt Arbeit auf für die vierte Runde des Landeswettbewerbs

Die BESTFORM-Jury hat ihre Arbeit aufgenommen, die Bewertungskriterien und Teilnahmebedingungen festgelegt.

Von links: Bettina Quäschning (IMG) leitete die Sitzung, Hartmut Augustin, Chefredakteur der „Mitteldeutschen Zeitung“, Dr. Franziska Krüger, Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, Martin Dahms, Vorstandsmitglied KWSA – Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. und „LIQE Design + Markenentwicklung“, Prof. Severin Wucher, Dekan/Fachbereich Design, Hochschule Anhalt, Prof. Dominik Schumacher, Institutsdirektor des Instituts für Industrial Design, Hochschule Magdeburg-Stendal.

Nicht auf dem Foto sind die Juroren: Alois Kösters, Chefredakteur „Volksstimme“, Prof. Dieter Hofmann, Rektor Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Sigrun Hauswald, Fachredakteurin Kultur, Mitteldeutscher Rundfunk und Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer Technologie- und Gründerzentrum Halle (Saale) GmbH.



Die BESTFORM-Jury hat am 30. Mai 2018 mit ihrer Arbeit begonnen. In der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) verabschiedeten die Juroren geänderte Bewertungskriterien und Teilnahmebedingungen für die vierte Runde des Landeswettbewerbs für „kreative Köpfe“. 

Der 4. BESTFORM /// MEHR /// WERT /// Award wird künftig noch weiter für sachsen-anhaltische Kreative geöffnet. Im Mittelpunkt sollen nicht mehr nur die Netzwerke stehen, sondern vor allem die kreative Leistung, die Innovationen hervorbringt. Die Jury nimmt damit den Trend auf, dass sich Kreative nicht ausschließlich in ihrer Branche bewegen, sondern immer häufiger interdisziplinär arbeiten.

Der Startschuss für den Landeswettbewerb fällt am 17. September 2018 bei den Preisträgern 2017. Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis erhielten vor knapp einem Jahr der Schönebecker Industriedesigner Martin Deutscher, Inhaber des Unternehmens „MDID – Martin Deutscher Industrial Design“, und das Magdeburger Unternehmen „Inflotec“ für die Entwicklung des  „Waver“ – einer innovativen Aufbereitungsanlage für Trinkwasser. 

Schirmherr und Auslober ist Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Zur Jury gehören die Chefredakteure der beiden regionalen Tageszeitungen, Hartmut Augustin von der „Mitteldeutschen Zeitung“, und Alois Kösters von der „Volksstimme“. Neu in der Jury sind: Prof. Dieter Hofmann, Rektor Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle, Prof. Severin Wucher, Dekan/Fachbereich Design Hochschule Anhalt, Prof. Dominik Schumacher Institutsdirektor des Instituts für Industrial Design, Hochschule Magdeburg-Stendal, Martin Dahms, VorstandsmitgliedKWSA –Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e. V. und „LIQE Design + Markenentwicklung“, Sigrun Hauswald, Fachredakteurin Kultur, Mitteldeutscher Rundfunk und Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer Technologie- und Gründerzentrum Halle (Saale) GmbH.