Jetzt für Arbeitsstipendien der Kunststiftung bewerben

Mittwoch, 17. Mai 2017 in Sachsen-Anhalt

Bis zum 12. Juni läuft noch die aktuelle Bewerbungsrunde für Arbeitsstipendien der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Mit den Arbeitsstipendien soll insbesondere das konzentrierte Arbeiten an einem neuen Vorhaben ermöglicht werden. Das Stipendium kann auch für Arbeitsaufenthalte außerhalb des Wohnsitzes genutzt werden – sowohl im Inland als auch im Ausland. Gefördert werden Antragsteller, die ihren Hauptwohnsitz in Sachsen-Anhalt haben oder deren Projekt einen klaren Sachsen-Anhalt-Bezug hat.

Die Höhe der Förderung beträgt 1000 Euro im Monat. Sie dauert in der Regel drei oder sechs Monate, kann aber in begründeten Fällen auf zwölf Monate verlängert werden. Grundsätzlich unterstützt die Kunststiftung Sachsen-Anhalt künstlerische Vorhaben der bildenden, angewandten und darstellenden Kunst, der künstlerischen Fotografie, der Literatur, der Musik, des Films, des Designs, der Architektur und der Medienkunst sowie interdisziplinäre Projekte. Nach Beendigung der Förderung sollen die Ergebnisse möglichst zeitnah präsentiert werden. Auch dabei unterstützt die Kunststiftung ihre Stipendiaten.

Bei den Arbeitsstipendien handelt es ich um Förderungen künstlerischer Einzelleistungen. Vergabekriterien für den Stiftungsrat, der zweimal im Jahr über die Förderanträge entscheidet sind Originalität, Qualität und Realisierbarkeit des künstlerischen Vorhabens. Nicht antragsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und in einer Erstausbildung stehende Personen. Über die Förderanträge in der aktuellen Runde wird im Herbst entschieden, einen ungefähren Entscheidungszeitraum teilt die Stiftung im Eingangsbestätigungsschreiben oder individuell am Telefon mit.

Weitere Informationen

Einreichungsfrist:
12. Juni 2017, ausschließlich per Post (Datum des Poststempels) 

Wo muss eingereicht werden?
Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
Neuwerk 11
06108 Halle (Saale)

Was ist einzureichen?
Antragsformular, Wohnsitznachweis, Lebenslauf, maximal zehn Arbeitsproben, ggf. Exmatrikulationsbescheinigung

Welche Arbeitsproben?
Im Bereich Bildende und Angewandte Kunst sind Abbildungen von Werken auf Papier (A4 im Hochformat, kopierfähig, nicht gebunden) üblich. Kataloge oder CDs mit Abbildungen werden nicht berücksichtigt. Im Bereich Film, Musik und Darstellende Kunst sind außerdem DVDs und CDs zulässig. Den Anträgen für ein Drehbuchstipendium ist zusätzlich ein Exposé beizulegen.
Im Bereich Literatur sollten neben einem Exposé mindestens 10 ungebundene Seiten Werkproben eingereicht werden. Bereits veröffentlichte Bücher werden ebenfalls berücksichtigt. Das Material sollte möglichst aktuell sein.

Weitergehende Informationen und das Antragsformular finden sich auf der Website der Kunststiftung.

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